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Ein Leben für TuSpo Saarn: Hans Helmut Feldmann feiert 80 Jahre Vereinstreue

s war ein besonderer Moment voller Wertschätzung, Erinnerungen und Dankbarkeit: Am vergangenen Mittwoch feierte TuSpo Saarn im Vereinsheim ein außergewöhnliches Jubiläum. Hans Helmut Feldmann gehört dem Verein seit dem 1. Juli 1946 an. Damals war er gerade einmal neun Jahre alt – heute blickt er auf 80 Jahre Vereinstreue zurück. Gemeinsam mit seiner Frau Anneliese, die er selbstverständlich bei TuSpo kennengelernt hat, sowie Familie und Freunden nahm der Jubilar die Glückwünsche entgegen.
In ihrer Ansprache würdigte Bezirksbürgermeisterin Elke Oesterwind nicht nur das beeindruckende Vereinsjubiläum, sondern auch den Lebensweg von Hans Helmut Feldmann. Dabei wurde deutlich, wie eng der Jubilar mit seinem Heimatdorf Saarn verbunden ist. Die Feierstunde zeigte zugleich, welchen Stellenwert jahrzehntelanges ehrenamtliches und sportliches Engagement für das Vereinsleben besitzt. Unter den Gästen waren auch Frank Esser, Vorsitzender des Mülheimer Sportbundes, Peter Hein, Vorsitzender der Fachschaft Mülheimer Fußballvereine, Marcel Helmchen, 2. Vorsitzender des Saarner Bürgervereins, sowie der freie Reporter Marcel Dronia.
Auch Peter Frymuth, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, fand bewegende Worte für diesen außergewöhnlichen Anlass. Er betonte die Einzigartigkeit einer 80-jährigen Mitgliedschaft und würdigte die sportlichen wie ehrenamtlichen Verdienste von Hans Helmut Feldmann. Der Jubilar steht damit beispielhaft für Treue, Verlässlichkeit und gelebte Vereinsgemeinschaft – Werte, die TuSpo Saarn seit vielen Jahrzehnten prägen.

TuSpo Saarn gratuliert Hans Helmut Feldmann von Herzen zu diesem beeindruckenden Jubiläum. Der Verein dankt ihm für acht Jahrzehnte Treue, Verbundenheit und Unterstützung und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute – vor allem Gesundheit und weiterhin viele schöne Momente im Kreise seiner TuSpo-Familie.

Der Vorstand

Rückblick und Ausblick – Interview mit unserem neuen Trainer Frank Zabinski und dem sportlichen Leiter Marcel Spennhoff

Platz 3 steht am Ende der Saison zu Buche. Wie fällt euer Fazit aus?

Marcel: Grundsätzlich sind wir mit dem dritten Tabellenplatz zufrieden. Im vergangenen Sommer verlief der Saisonübergang alles andere als ruhig. Uns blieb weniger als eine Woche, um die wichtigsten personellen und organisatorischen Themen zu klären und den Fokus anschließend wieder auf den Fußball zu richten. Hinzu kamen zwischenzeitlich große personelle Probleme innerhalb des Kaders. Unter diesen Voraussetzungen können wir mit dem erreichten dritten Platz absolut zufrieden sein.

Zwischendurch befandet ihr euch sogar auf Aufstiegskurs. Trotzdem wurde an dem Ziel -Top 5- festgehalten. Warum?

Marcel: Dass intern und extern Stimmen laut wurden, die den Aufstieg als neues Saisonziel ausrufen wollten, war aufgrund unserer Tabellenführung und der guten Leistungen nicht überraschend. Allerdings waren die notwendigen Rahmenbedingungen dafür nicht gegeben. Die Trainingsbeteiligung war mehrere Monate sehr schlecht und auch sonntags hatten wir häufig personelle Engpässe. Deshalb sind wir bewusst bei unserem ursprünglichen Ziel geblieben. Zunächst musste das Fundament stimmen, bevor man den nächsten Schritt gehen kann. Unter diesen Rahmenbedingungen Platz 3 zu erreichen ist ein sehr gutes Ergebnis auch wenn eigentlich mehr drin gewesen wäre.

Wie hat sich die angespannte Personalsituation auf die Saison ausgewirkt?

Marcel: Während die Trainingsbeteiligung und die Kadergröße in der Hinrunde – mit Ausnahme des Auswärtsspiels bei Duisburg-Süd – noch relativ ordentlich waren, haben wir in der Rückrunde wichtige Punkte liegen gelassen. Wenn im Durchschnitt nur mit zwölf Spielern trainiert wird, hat dies auch früher oder später Auswirkungen auf die Spiele. Mehrfach musste uns die zweite Mannschaft personell unterstützen, damit wir überhaupt Wechselmöglichkeiten hatten. Gerade gegen Mannschaften wie Duissern, im Derby gegen den MSV II oder gegen Heißen konnten wir in den entscheidenden Phasen oft nicht so reagieren, wie wir es uns gewünscht hätten. Das hat letztlich den Unterschied ausgemacht.

Welche Spiele sind euch besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Marcel: Vor allem die Hinrundenspiele gegen Duissern und Croatia waren sehr starke Auftritte. Auch auswärts in Duissern haben wir – abgesehen von den letzten fünf Minuten – ein richtig gutes Spiel gemacht. Beide Begegnungen gegen Fatihspor waren ebenfalls überzeugend. Hinzu kamen einige sehr souveräne Auftritte mit klaren Ergebnissen, insbesondere auf heimischem Platz.

Mit Frank Zabinski übernimmt zur neuen Saison ein neuer Cheftrainer. Wie kam der Kontakt zustande?

Marcel: Uns war wichtig, frühzeitig mit der Planung für die neue Saison zu beginnen und die Weichen rechtzeitig zu stellen. Die Telefonnummer von Frank habe ich über einen ehemaligen Spieler erhalten. Ein spontaner Anruf brachte den Stein ins Rollen. Bereits nach den ersten beiden Telefonaten wurde deutlich, dass Frank eine Fußballphilosophie vertritt, die hervorragend zu unserem Verein und unserer Mannschaft passt. Von da an wurden die Gespräche intensiver, sodass schnell feststand, dass beide Seiten gemeinsam in die Zukunft gehen möchten.

Wie ging es anschließend weiter?

Marcel: Unser Ziel war es, Frank die Möglichkeit zu geben, sich in aller Ruhe einzuarbeiten. Deshalb haben wir in den vergangenen Monaten unzählige Gespräche geführt und sämtliche Themen rund um Mannschaft, Verein und Organisation ausführlich besprochen.

Frank, herzlich willkommen beim TuSpo Saarn. Kanntest du den Verein bereits und hattest du zuvor Berührungspunkte mit der Mannschaft?

Frank: Ich habe meine gesamte Fußballlaufbahn in Essen verbracht und deshalb nur wenige Berührungspunkte mit dem Fußball in Mülheim gehabt. Natürlich sind wir in der Vorbereitung auch schon einmal auf TuSpo getroffen, aber ein tieferes Wissen über die Mannschaft oder das Umfeld hatte ich ehrlich gesagt nicht. Genau das hat die Aufgabe für mich aber so interessant gemacht. Ich wollte bewusst etwas Neues kennenlernen – eine neue Liga, neue Spieler, neue Gegner und ein neues Umfeld. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und Marcel etwas aufzubauen und diese Herausforderung anzugehen.

Wie ist dein bisheriger Eindruck vom Verein und der Mannschaft?

Frank: Durchweg positiv. Die Chemie mit Marcel und auch Thomas hat vom ersten Gespräch gepasst. Beide haben es geschafft, mir den Verein, das Umfeld und die Menschen dahinter authentisch näherzubringen. Es ist sicherlich nicht selbstverständlich, dass die bisherigen Trainer aktiv an der Suche nach ihrem Nachfolger mitwirken. Dadurch hatten wir über mehrere Monate hinweg viele offene und ehrliche Gespräche. Das hat meinen positiven Eindruck immer weiter bestätigt.

Ich habe eine junge Mannschaft kennengelernt, die sich außergewöhnlich stark mit dem Verein identifiziert. Dazu kommen Verantwortliche, die mir vom ersten Tag an offen, ehrlich und wertschätzend begegnet sind. Sportlich sehe ich ebenfalls großes Potenzial. Die Altersstruktur stimmt und die Mannschaft bringt bereits viele Qualitäten mit. Wenn wir regelmäßig und intensiv trainieren, bin ich überzeugt, dass hier einiges möglich ist. Darauf freue ich mich sehr.

Und eines darf ich nicht vergessen: Die wunderschöne Sportanlage. Die Rahmenbedingungen sind hier wirklich hervorragend.

Mit Axel Sander wird dich während der Vorbereitung ein ehemaliger Trainer der zweiten Mannschaft unterstützen, der den Verein bestens kennt. Wie kam der Kontakt zustande und wie verliefen die bisherigen Gespräche?

Frank: Ich bin für diese Unterstützung wirklich sehr dankbar. Gerade für jemanden wie mich, für den im Verein noch vieles neu ist, ist es Gold wert, jemanden an der Seite zu haben, der die Strukturen, die Mannschaft und die DNA des Vereins bestens kennt.

Ich habe Axel bisher als äußerst sympathischen, ruhigen und fachlich sehr kompetenten Menschen kennengelernt. Durch seine Tätigkeit als Physiotherapeut bringt er zudem eine Expertise mit, die unser Trainerteam hervorragend ergänzt. Außerdem kennt er den Verein und viele Spieler bereits seit Jahren. Das wird uns den Einstieg sicherlich erleichtern und mir in vielen Situationen helfen. Mein Gefühl sagt mir, dass das eine sehr gute Zusammenarbeit wird – auch wenn sie zunächst nur für die Vorbereitung vorgesehen ist.

Mit Torwarttrainer Jürgen, Betreuer Elias und Physiotherapeutin Riccarda ist das Trainerteam komplett. Zudem übernimmt Marcel Spennhoff künftig die Rolle des sportlichen Leiters für den Herrenbereich. Wie war der Austausch mit deinem zukünftigen Team und wie werden die Aufgaben verteilt?

Frank: Gerade mit Marcel habe ich mich in den vergangenen Monaten intensiv ausgetauscht. Wir haben viele Stunden miteinander gesprochen und uns Gedanken über die Mannschaft, den Verein und die sportliche Ausrichtung gemacht. Deshalb bin ich sehr froh, ihn auch weiterhin in einer so wichtigen Funktion an meiner Seite zu wissen. Unsere Aufgabenbereiche sind klar definiert, dennoch werden wir weiterhin eng zusammenarbeiten.

Jürgen bringt als Torwarttrainer unglaublich viel Erfahrung mit. Er arbeitet äußerst akribisch, investiert viel Zeit und Herzblut in seine Aufgabe und entwickelt seine Torhüter kontinuierlich weiter. Genau so jemanden wünscht man sich in einem Trainerteam.

Riccarda und Elias sind für mich die guten Seelen der Mannschaft. Einen engagierten Betreuer und eine Physiotherapeutin im Team zu haben, ist im Amateurfußball alles andere als selbstverständlich. Beide genießen innerhalb der Mannschaft großes Ansehen und leisten einen enorm wichtigen Beitrag zum Erfolg des Teams.

Ich möchte aber auch Roland Weirauch erwähnen. Mit ihm als Trainer der zweiten Mannschaft habe ich mich ebenfalls mehrfach ausgetauscht. Ein gutes Miteinander zwischen erster und zweiter Mannschaft bringt den gesamten Verein voran. Wir vertreten viele ähnliche Ansichten und hatten von Beginn an sehr konstruktive Gespräche.

Betrachtet man die Transfers, fällt auf, dass TuSpo in diesem Sommer ungewöhnlich viele Neuzugänge verpflichtet hat. Mit zwei Torhütern und acht Feldspielern wurde der Kader deutlich erweitert.

Marcel: Wir waren uns einig, dass wir unseren Kader breiter aufstellen müssen. Viele Verletzungen, Krankheiten und private/berufliche Verhinderungen haben sich negativ ausgewirkt, sodass teilweise der Spaß auf der Strecke blieb.  Wenn man jedoch Spaß am Fußball haben und erfolgreich sein will, ist es erforderlich, dass Trainingseinheiten mit einer gewissen Qualität durchgeführt werden können. Deshalb war es wichtig, die Mannschaft quantitativ und qualitativ zu verstärken. Rückten jahrelang Spieler aus der A-Jugend in die Erste auf, so macht sich das Fehlen einer A-Jugend natürlich bemerkbar, sodass wir externe Spieler verpflichtet haben.

Unser Fokus lag dabei auf jungen, hungrigen Spielern, die sich sportlich weiterentwickeln möchten und bei denen die Freude am Fußball im Vordergrund steht. Idealerweise verfügen sie auch über Saarner Wurzeln oder eine enge Verbindung zum Verein. Neben der sportlichen Qualität spielen für uns schließlich auch Teamgeist und Identifikation eine wichtige Rolle.

Genau das ist uns gelungen. Mit Leisi und Yevhenii rücken zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft auf. Michel, Alex, Max, Leo und Oleksii haben bereits in der Jugend das TuSpo-Trikot getragen und sich im Verein immer wohlgefühlt. Das war sicherlich auch ein Grund, warum sie sich trotz anderer Angebote für eine Rückkehr entschieden haben.

Marius war im Grunde nie wirklich weg und möchte noch einmal voll angreifen. Mit Efe Cakim kommt ein frisch gebackener Aufsteiger zu uns, der bereits einige Spieler aus dem Kader kennt. Bobby hat bereits mit Frank bei Saloniki Essen zusammengearbeitet und wurde von der Mannschaft hervorragend aufgenommen.

Welche Abgänge stehen fest?

Marcel: Unsere bisherige Nummer eins, Sebastian Pawlik, wird sich beruflich verändern und steht uns deshalb nur in den ersten Wochen der Vorbereitung zur Verfügung. Kevin Kotschwar, der uns in der vergangenen Saison dankenswerterweise als zweiter Torwart unterstützt hat, wechselt zum 1. FC Mülheim. Außerdem wird auch Ayman Kassas den Verein verlassen.

Ist die Kaderplanung damit abgeschlossen?

Frank: Zum Start der Vorbereitung wird noch ein weiterer Spieler ein Probetraining absolvieren. Ansonsten steht unser Kader, mit dem wir sehr zufrieden sind.

Wie wollt ihr die kommende Saison angehen?

Frank: Uns ist wichtig, dass die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft erhalten bleibt. Wir möchten uns erneut als geschlossene und faire Mannschaft präsentieren. Im Training wollen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und sonntags mit hoher Einsatzbereitschaft die bestmögliche Leistung auf den Platz bringen. Dafür brauchen wir eine hohe Trainingsbeteiligung und einen gesunden Konkurrenzkampf.

Marcel: Darüber hinaus möchten wir die gute Zusammenarbeit mit der Ü32 und unserer zweiten Mannschaft weiter pflegen. Gleichzeitig wollen wir auch abseits des Platzes verschiedene Projekte rund um Infrastruktur und Vereinsleben auf den Weg bringen.

Wie schätzt ihr die Liga in der kommenden Saison ein?

Frank: Ich denke, dass es erneut fünf oder sechs Mannschaften geben wird, die um den Aufstieg mitspielen wollen. Wie schon in der vergangenen Saison werden die Tagesform und die jeweilige Personalsituation in den entscheidenden Momenten eine große Rolle spielen.

Mit welcher tabellarischen Zielsetzung geht ihr in die Saison?

Frank: Wenn wir die genannten Voraussetzungen erfüllen und kontinuierlich arbeiten, möchten wir bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen.

Wann startet die Vorbereitung und wie sieht der Fahrplan aus?

Frank: Für uns kam die Verschiebung des Saisonstarts auf den 30. August etwas überraschend. Die Mannschaft ist gesund von der Mannschaftsfahrt zurückgekehrt, sodass wir die ersten beiden Trainings mit einer sehr guten Beteiligung absolvieren konnten. Wie gewohnt stehen mehrere Testspiele auf dem Programm. Außerdem nehmen wir am Croatia-Cup sowie am Turnier von Mintard II teil.

Was soll bis zum ersten Spieltag erreicht werden?

Frank: In erster Linie wünschen wir uns eine verletzungsfreie Vorbereitung. Jeder Spieler soll die Möglichkeit erhalten, sich zu zeigen und für einen Platz in der Mannschaft zu empfehlen. Darüber hinaus möchten wir, dass unsere Spielidee bis zum Saisonstart klar erkennbar ist und von der Mannschaft verinnerlicht wurde. Die Spieler sollen genau wissen, wie wir Fußball spielen wollen und welche Werte uns dabei wichtig sind. Ebenso entscheidend ist, dass sich unsere Neuzugänge schnell integrieren und der starke Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft erhalten bleibt. Eine erfolgreiche Saison beginnt schließlich nicht erst am ersten Spieltag, sondern bereits in der Vorbereitung – sportlich und menschlich.

Und wo soll die Mannschaft am letzten Spieltag der Saison stehen?

Frank: Darauf möchte ich heute noch keine konkrete Antwort geben. Jetzt konzentrieren wir uns zunächst darauf, die Ziele der Vorbereitung zu erreichen. Wenn uns das gelingt, werden wir sehen, wohin unser Weg führt.

Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch einen erfolgreichen Start in die neue Saison und viel Erfolg für die kommende Spielzeit!

C-Jugend steigt in die Leistungsklasse auf

Saarner C-Jugend krönt starke Qualifikationsrunde mit klarem 6:0-Heimsieg gegen GSG Duisburg.

 Im dritten und entscheidenden Spiel der Qualifikationsrunde zur Leistungsklasse setzte sich die C-Jugend der Saarner zuhause deutlich gegen GSG Duisburg durch. Beide Teams waren zuvor mit zwei Siegen in die Partie gestartet, sodass es im direkten Duell um den Gruppensieg und den Aufstieg ging.
Zu Beginn machten die Gäste aus Duisburg viel Druck und erspielten sich erste Möglichkeiten. Die Saarner Defensive hielt jedoch stand, und mit zunehmender Spielzeit fanden die Grün-Weißen immer besser in die Begegnung. In der 18. Minute belohnte Jonas L. die Gastgeber für die Leistungssteigerung und erzielte die 1:0-Führung.
In der 30. Minute erhöhte Julian E. per Strafstoß auf 2:0. Nur zwei Minuten später legte Florian A. nach und traf zum 3:0. Mit diesem komfortablen Vorsprung ging es für die Saarner in die Halbzeitpause.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieben die Gastgeber konsequent. Vier Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielte erneut Florian A. das 4:0. In der 69. Minute machte er mit seinem dritten Treffer den Hattrick perfekt und baute die Führung auf 5:0 aus. Den Schlusspunkt setzte Philipp A. in der letzten Spielminute mit dem Treffer zum 6:0-Endstand.
Mit dem dritten Sieg im dritten Qualifikationsspiel gewinnen die Saarner die Runde souverän und sichern sich verdient den Platz in der Leistungsklasse. Damit tritt die Mannschaft in der Saison 2026/27 in der Leistungsklasse an.

Vom Saarner Nachwuchs auf die große Bühne: Warum der DFB Tuspo Saarn mit fast 3.000€ belohnt

Wenn der Deutsche Fußball-Bund einen Bonusscheck an einen Amateurverein überweist, steckt meist eine besondere Erfolgsgeschichte dahinter. Bei uns im Tuspo Saarn führt diese Geschichte zu einem Spieler, der einst auf den Plätzen an der Mintarder Straße kickte und heute das Trikot von Bayer 04 Leverkusen trägt: Felix Fink.

Der 2009er Jahrgang hat in den vergangenen Jahren nicht nur den Sprung in eines der renommiertesten Nachwuchsleistungszentren Deutschlands geschafft, sondern durfte auch bereits Erfahrungen im Kreis der deutschen U-Nationalmannschaften sammeln. Für diese Entwicklung erhält die TuSpo Saarn nun einen DFB-Bonusscheck in Höhe von fast 3.000 Euro.

Doch wie verlief eigentlich der Weg von Felix? Gemeinsam mit ihm und seinem Vater Robin blickten wir an alter Wirkungsstätte auf die vergangenen Jahre zurück.

Die ersten Schritte auf dem Fußballplatz

Begonnen hat alles bei TBD Speldorf – damals noch als Bambini auf Naturrasen. Zur F-Jugend wechselte Felix schließlich zu Tuspo Saarn.

Dort traf er auf ein engagiertes Trainerteam mit Reinhold Doddek, Oliver Brencher und seinem Vater Robin. Rückblickend sehen Vater und Sohn die Jahre in Saarn als wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung.

„Wir hatten insgesamt eine sehr gute Trainersituation und eine gute Ausbildung“, erinnert sich Robin Fink.

Fünf Jahre verbrachte Felix insgesamt bei Tuspo und entwickelte sich in dieser Zeit kontinuierlich weiter.

Der Wechsel zu Rot-Weiss Essen

Zur U12 folgte der nächste Schritt: der Wechsel zum Nachwuchsleistungszentrum von Rot-Weiss Essen.

Der Kontakt entstand über Empfehlungen aus dem Fußballumfeld. Auch der FC Schalke 04 hatte damals bereits Interesse signalisiert, doch die Entscheidung für Essen war zu diesem Zeitpunkt bereits gefallen.

Der Weg ins NLZ war alles andere als selbstverständlich. Rund 30 Spieler nahmen am Auswahlverfahren teil, am Ende wurden lediglich zwei bis drei Kinder aufgenommen.

„Als die Zusage kam, war das natürlich etwas Besonderes“, erinnert sich Felix.

Bei RWE trainierte er dreimal pro Woche. Im zweiten Jahr kam zusätzlich individuelles Einzeltraining hinzu. Dazu gehörten lange Fahrten, Turniere und Spieltage am Wochenende – teilweise sogar mit zwei Einsätzen an einem Wochenende.

Trotz des höheren Leistungsniveaus empfand Felix die Zeit als positiv: „Wir hatten über die zwei Jahre einen relativ stabilen Kader und ich habe damals keinen riesigen Druck gespürt.“

Der Sprung nach Leverkusen

Bei den Spielen der Nachwuchsleistungszentren blieb das Talent nicht unentdeckt. Scouts von Bayer 04 Leverkusen wurden auf den vielseitig einsetzbaren Linksverteidiger (oder linker Schienenspieler) aufmerksam.

Zur U14 erfolgte schließlich der Wechsel nach Leverkusen.

Der Start verlief allerdings alles andere als optimal. Kurz nach dem Wechsel zog sich Felix einen Mittelfußbruch zu und fiel rund vier Monate aus.

„Das war definitiv ein Tiefpunkt“, erzählt er heute.

Dennoch kämpfte er sich zurück und etablierte sich im Nachwuchsbereich des Bundesligisten.

Der Weg zur Nationalmannschaft

Ein weiterer Meilenstein folgte als U15-Spieler über die Auswahlmannschaften des Fußballverbandes.

Zunächst erfolgte die Nominierung für die Stützpunktauswahl aus dem Mittelrhein. Die Auswahlmannschaften der Stützpunkte nehmen dann an Sichtungsturnieren teil, in denen der DFB sichtet. Nach einem solchen Turnier erhielt er schließlich die erhoffte Nominierung und Einladung zu einem DFB-Lehrgang.

Ein solcher Lehrgang dauert in der Regel 5 Tage. In der Zeit lebt er dann am DFB-Campus in Frankfurt. Auch die schulische Betreuung war dort natürlich organisiert – täglich standen bis zu zwei Stunden Unterricht auf dem Programm.

„Die Einladung war natürlich ein riesiger Moment“, berichtet Felix.

Alltag im Nachwuchsleistungszentrum

Heute lebt Felix unter der Woche in einer Gastfamilie gemeinsam mit zwei weiteren Spielern. Ein guter Mannschaftskamerad erleichterte ihm damals die Eingewöhnung.

Von Montag bis Freitag dreht sich vieles um Schule und Fußball. Die Klasse der Partnerschule von Bayer 04 wird von insgesamt 13 Spielern besucht, 10 davon stammen aus seiner Mannschaft. Nach dem Unterricht geht es per Fahrdienst direkt zur BayArena und anschließend wieder zurück.

Trotz des professionellen Umfelds bleibt Zeit für Regeneration. Zweimal pro Woche stehen keine Trainingseinheiten bzw. Spiele an.

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen

Mittlerweile spielt Felix bereits im vierten Jahr für Bayer Leverkusen. Die aktuelle Saison beschreibt er als wechselhaft.

Felix musste erneut eine Verletzung verkraften.

Nun steht der nächste große Schritt bevor: der Sprung in die U19.

Wie die Perspektiven dort aussehen, ist aktuell noch offen. Ein neuer Trainer hat die Mannschaft übernommen, sodass konkrete Planungen und Rollenverteilungen erst mit Beginn der neuen Saison klarer werden.

Auch in diesem Alter gehört professionelle Unterstützung längst dazu. Felix wird dabei von der Spielerberatung Talents & Friends begleitet.

Stolz auf den gemeinsamen Weg

Für Tuspo Saarn ist die Entwicklung von Felix Fink ein schönes Beispiel dafür, welchen Weg junge Talente mit Leidenschaft, Fleiß und der richtigen Förderung gehen können.

Wir freuen uns, dass wir Felix auf einem Teil seines Weges begleiten durften und bedanken uns sehr für seine Zeit und die spannenden Einblicke in seine bisherige Laufbahn.

Der DFB-Bonusscheck ist dabei weit mehr als eine finanzielle Unterstützung. Er ist Anerkennung für die geleistete Nachwuchsarbeit und zugleich Ansporn, auch künftig jungen Spielerinnen und Spielern die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Vielleicht schreibt schon das nächste Saarner Talent an einer ähnlichen Geschichte.

TuSpo Saarn dreht 0:2-Rückstand und gewinnt zweites Qualifikationsspiel

Die C-Jugend von TuSpo Saarn hat in der Qualifikationsrunde ein starkes Zeichen gesetzt. Trotz eines frühen 0:2-Rückstands gewann die Mannschaft ihr Heimspiel gegen den Duisburger SV 1900 am Ende deutlich mit 6:2.

Dabei erwischten die Gäste den besseren Start: Bereits in der dritten Spielminute ging der Duisburger SV 1900 mit 0:1 in Führung, nur fünf Minuten später folgte das 0:2. Die Saarner ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und fanden schnell zurück ins Spiel.

Jonas L. sorgte mit einem Doppelpack in der 11. und 18. Minute noch vor der Halbzeit für den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel blieb TuSpo Saarn am Drücker: Mit weiteren Treffern in der 44. und 57. Minute drehte Jonas L. die Partie endgültig zugunsten der Grün-Weißen.

Benjamin B. erhöhte in der 60. Minute, ehe Jonas L. nur drei Minuten später mit seinem fünften Treffer des Tages den 6:2-Endstand markierte.

Durch den Rückzug der Mannschaft des SV Raadt ist TuSpo Saarn am kommenden Wochenende spielfrei. Am 27.06. wartet anschließend ein weiteres Heimspiel gegen GSG Duisburg, das in der Qualifikationsrunde ebenfalls mit sechs Punkten gestartet ist.

🟢⚪ Treue, die man nicht hoch genug schätzen kann! 🟢⚪

In den vergangenen Wochen standen bei unseren Jugendmannschaften nicht nur die Saisonabschlüsse im Mittelpunkt. Ein weiterer besonderer Anlass hat gezeigt, was unseren Verein ausmacht: Zusammenhalt, Verbundenheit und echte Vereinstreue. 💚

Gleich 3 Mitglieder wurden für beeindruckende 10 Jahre Mitgliedschaft beim TuSpo Saarn ausgezeichnet. Darüber hinaus tragen bereits 21 Kinder seit mindestens 5 Jahren mit Stolz unsere Vereinsfarben.

Gerade in einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist, sind solche Geschichten alles andere als selbstverständlich. Sie zeigen, dass Tuspo Saarn mehr ist als Fußball – wir sind eine Gemeinschaft, in der Freundschaften entstehen und Erinnerungen wachsen.

Wir sagen von Herzen DANKE für eure Treue, euer Vertrauen und eure Leidenschaft für unseren Verein. Auf viele weitere gemeinsame Jahre im grün-weißen Trikot! ⚽💚

Herzlichen Glückwunsch an alle geehrten Spielerinnen und Spieler!

C1 startet mit Auswärtssieg in die Qualifikationsrunde zur Leistungsklasse

Am heutigen Samstag „reiste“ die C1 nach Duisburg, um beim DJK Vierlinden ihr erstes Spiel in der Qualifikation zur Leistungsklasse zu bestreiten. Die Mannschaft des Trainer-Trios Dilip Solle, Oliver Lossau und Birgit Asthoff musste bereits nach drei Minuten einen frühen Gegentreffer hinnehmen. Davon ließen sich die Jungs aus Saarn jedoch nicht aus dem Konzept bringen: Schon in der 8. Minute erzielte Jonas L. den Ausgleich zum 1:1. Nur zwei Minuten später brachte Florian A. die Grün-Weißen, die an diesem Tag in Grün-Schwarz aufliefen, mit 2:1 in Führung. In der 16. Minute erhöhte erneut Jonas L. auf 3:1, ehe Florian A. in der 19. Minute das verdiente 4:1 nachlegte. Kurz vor der Halbzeit sorgte Jonas L. in der dritten Minute der Nachspielzeit mit seinem dritten Treffer zum 5:1 bereits für eine deutliche Vorentscheidung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Saarn spielbestimmend. In der 44. Minute baute Ben H. den Vorsprung auf 6:1 aus. Die Gastgeber verkürzten anschließend auf 6:2, doch Florian A. stellte in der 50. Minute mit seinem dritten Treffer auf 7:2. Den Schlusspunkt setzte schließlich Hamza A., der zum 8:2-Endstand traf. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung feierte die C1 damit einen gelungenen Start in die Qualifikationsrunde. Bereits am kommenden Dienstag steht das nächste Spiel an: Dann empfängt die C1 zuhause den Duisburger SV 1900. Anstoß ist um 18:30 Uhr.

TuSpo feiert Saisonfinale

Am Sonntag, 07.06.2026 feierte TuSpo traditionell den Saisonabschluss mit Spielern, Trainerteams und Fans auf der Terrasse des Vereinsheims. Grund zu Feiern gab es reichlich, denn Erste und Zweite beendeten die Meisterschaft mit einem Sieg. Die Weirauch-Elf holte in der Meisterschaftssaison sage und schreibe 60 Punkte, schoss über 100 Tore und landete damit auf Platz 3 in der Abschlusstabelle der Kreisliga B!!!.

Die Erste landete auf dem gleichen Tabellenplatz, wobei über Wochen die Tabelle angeführt wurde. Ein Leistungstief im Frühjahr kostete den Aufstieg. Gelobt wurde von allen Seiten der gute Zusammenhalt im Verein und zwischen den Mannschaften. Nicht nur der Vorstand bedankte sich bei Trainern und Betreuern, sondern auch die Mannschaftskapitäne bei ihren Trainerteams und dem Vorstand.

Im Mittelpunkt der Danksagungen standen Thomas und Marcel, die die Erste „spontan“ kurz vor der Spielrunde übernommen und zu einem Top-Team geformt haben. 

Verabschiedet wurden Paul und Seba, die seit ihrer Kindheit für TuSpo gekickt haben, nun aber nach Köln bzw. Hamburg ziehen. Der emotionale Abschied wurde von der Familie mitgestaltet und die Spieler noch einmal von den Mannschaftskameraden gefeiert. Ein Dankeschön ging auch an Kevin, der zum 1.FC Styrum wechselt.

Bereits am Tag zuvor beendete die Dritte ihre Saison. Mit einem Durchschnittsalter von 45 JAHREN war es mit größter Wahrscheinlichkeit das älteste Team, dass jemals für TuSpo in einer Meisterschaft auf dem Platz stand. Allen die dabei geholfen haben, die Mannschaft nicht zurückziehen zu müssen, sei herzlichst gedankt.

Bereits Ende des Monats startet die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.

Bis dahin wünschen wir allen eine erholsame Zeit und eine spannende und erfolgreiche Weltmeisterschaft.

Der Vorstand

Klingensportfest der Leichtathleten in Solingen am 17.05.2026

Am letzten Sonntag waren wir mit drei AthletInnen beim Klingensportfest in Solingen in der Altersklasse U16 vertreten. Auch Finn Peetz, eigentliche U14, startete in der höheren Altersklasse, um in seinen Lieblingsdisziplinen Speerwurf und Kugelstoßen antreten zu können. Dadurch musste er schwerere Wurf- und Stoßgeräte in Kauf nehmen. Dennoch konnte Finn seine persönliche Bestleistung im Speerwurf auf 12,54 m erhöhen!

Marit Engler (W14) erzielte mit 18,52 m ein super Ergebnis im Speerwurf und sicherte sich mit dieser Weite den 2. Platz in ihrer Altersklasse. Seit diesem Jahr muss sie sich auf das 100 g schwerere Wurfgerät (nun 500 g) einstellen. Umso zufriedener kann Marit mit ihrer Leistung beim Wettkampf in Solingen sein.

Beim Kugelstoßen konnte sie mit 6,59 m ihre aktuellen Leistungen erneut bestätigen.

Matthias Scholz bestritt am Sonntag seinen ersten 300 m Wettkampf und erreichte einen 2. Platz. Für ihn war es die erste Teilnahme an einem größeren Wettkampf. Sicher wird es nicht die letzte bleiben! Herzlichen Glückwunsch euch Dreien und danke an Catherine Willuhn für die Betreuung! Es war ein verdammt langer und kühler Tag!

Vier TuSpo Leichtathleten beim 20. Moerser Maisportfest

Am 1. Mail fanden die offenen Regionsmeisterschaften im Drei- und Vierkampf auf der modernen und professionell ausgestatteten Sportanlage des Moerster TV statt. Zahlreiche Vereine waren der Einladung gefolgt. Auch unsere Abteilung war mit 4 Athlet:innen dabei.

Paulina und Sina (AK U8) sammelten Erfahrungen in den Disziplinen 50 m Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf in einem großen Teilnehmerfeld. Sie waren mit großem Eifer und Freude dabei und bestaunten die Fähigkeiten der älteren Athlet:innen, bei denen sie sich so einiges abschauen konnten.

Felix (U14) bestritt den Dreikampf (75 m Sprint, Weitsprung, Ballwurf) und Marit (U16) ergänzte das Team im Vierkampf (100m Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung). Insbesondere im Kugelstoßen und im Sprint konnte sie ihre guten Leistungen des letzten Wettkampfes bei den Stadtmeisterschaften bestätigen, oder übertreffen.

Das Maisportfest war für unsere Sportler:innen der vielversprechende Auftakt in die Freiluftwettkämpfe dieser Saison, die sicherlich noch einige persönliche Topleistungen zu Tage bringen wird!